3 1/2 Monate Samuel

Kopf hoch

Ganz schön viel hat der kleine Racker schon gelernt. Sich vom Bauch auf den Rücken drehen, zu meinem Erstaunen. Andersrum geht’s nur bis auf die Seite, aber das ist mir ganz recht, denn er schläft noch in seinem kleinen Körbchen nachts. Sobald das Gedrehe anfängt wird das zu klein. Eigentlich ist die nächste Etappe dann das eigene Bettchen im eigenen Zimmer. Aber eigentlich habe ich da noch gar nicht so Lust zu. Mal abwarten.

Einschlafen geht abends ratzfatz, wenn Mama danebensitzt. Ohne Mama haben wir es bisher noch gar nicht ausprobiert, dafür ist mir der Moment viel zu kostbar, zu sehen, wie langsam die Lider immer schwerer werden bis die Augen ganz zu sind. Ganz große Entdeckung im letzten Monat und zum Einschlafen unerlässlich ist der Nucki. Meinen Finger hatte Samuel so schon seit Wochen nicht mehr zum Nuckeln im Mund, sehr zu meiner Erleichterng!

Seit gestern ganz neu: Greifen! Endlich sind die Hände nicht mehr nur zum Augenreiben und Dranrumlutschen da. Ob er wegen dieser bevorstehenden Entdeckung nachts auf einmal schlechter schlief – und jetzt wieder wie vorher – oder ob es daran lag, dass er seit letzter Woche morgens drei Stunden bei der Tagesmutter ist? Alleine einschlafen klappte tagsüber jedenfalls schon mal besser (aber auch schon mal schlechter).

Die Sache mit der Tagesmutter klappt eigentlich ganz gut, bis auf eine Ausnahme: Essen. Fläschchen mit Wasser und auch schon mal mit etwas abgepumpter Milch liefen immer ohne Probleme. Auf einmal ist es das große Drama für Samuel, meine Milch aus dem Fläschchen zu trinken. Von künstlicher Milch gar nicht zu reden, da macht er ein Gesicht, als würde man ihm Zitronensaft anbieten. Nachdem es seit Ende letzter Woche bei der Nounou eigentlich schon (wenn auch unter etwas Protest) geklappt hat, verweigert Samuel jetzt vormittags einfach das Essen und wartet lieber, bis ich ihn abhole. Sind sieben Stunden ohne Essen zu lange für ein Dreimonatiges? Insgesamt kommt er so auf die für sein Alter vorgesehenen fünf Mahlzeiten pro 24h, eine davon um 4 Uhr morgens. Ich pumpe trotzdem weiterhin ab (auch wenn die kostbare Milch dann leider im Ausfluss landete), das mit der Flasche sollte er ja eh früh oder später lernen. Erst recht, da ich in anderthalb Wochen den ganzen Tag arbeiten muss. Wir werden also auch am Wochenende versuchen, ihm das Fläschchen zu geben. Das stresst mich etwas – ansonsten bin ich recht entspannt auf der Arbeit. Vor allem da die Tagesmutter sehr lieb zu sein scheint. Wenn er zum Beispiel ohne Hilfe nicht schlafen will, steckt sie ihn in die Babytrage und lässt ihn da schlummern.

Nicht mal mehr zwei Wochen und Samuel wird schon vier Monate alt sein. Kann jemand mal bitte die Zeit anhalten? Gerne auch rückwärts drehen!

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5 Gedanken zu „3 1/2 Monate Samuel

  1. Daß er die künstliche Milch nicht mag, wundert mich überhaupt nicht; die schmeckt ja auch bäh. Viel weniger süß als Muttermilch.

    Und ich meine, es müßte per EU-Gesetz festgelegt werden, daß alle Mütter Anspruch haben auf mindestens ein Jahr Mutterschutz. Eigentlich ja Kinderschutz. ;) Und die Väter ebenso. Jawohl.

  2. frier die milch doch ein!
    milo hat auch permanent die flasche verweigert, als wir mit ihm üben wollten, aber ein paar tage bevor es wirklich nötig war hats auf einmal geklappt. und klappt seitdem ohne probleme. auch mit künstlicher milch…
    lg eni

    • Wenn die Milch einmal aufgewärmt wurde, soll sie anscheinend wegen Keimgefahr nicht mehr aufbewahrt werden. Wir bieten jetzt aber kleinere Mengen an und können ggf. den noch kalten Rest dann einfrieren :)

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