Schneckenersatz

Lisette im Glück:

(bitte vor allem die linke Bildhälfte beachten, die rechte diente lediglich zur Gewissensberuhigung)

Neulich haben wir gar nicht weit von hier einen deutschen Tante-Emma-Laden entdeckt. Der übrigens auch tatsächlich so heißt. Puddingpulver, Spätzle, politisch korrekte Schokoküsse, frische Brezeln, Weißbier (freut den Italiener, ich mag’s nicht) und vieles mehr gekauft. Ein Stück heimatliches Konsumglück.

Man kann schließlich nicht jeden Tag Froschschenkel und Weinbergschnecken essen.

Advertisements

5 Gedanken zu „Schneckenersatz

  1. Schokoküsse („Mohrenköpfe“ durften wir die früher nennen) – selbst wenn sie politisch unkorrekt sein sollten, sind mir in jedem Fall lieber als politisch-diplomatisch einwandfreie Cuisses de Grenouilles und Escargots.
    Huîtres und Moules gehören für mich übrigens in die gleiche Kategorie. Igitt!

    • Hihi, ich gebe zu – Froschschenkel hab ich noch nie gegessen und werde es auch nicht (so politisch korrekt sind die nämlich gar nicht). Eine Schnecke wurde mal von mir probiert und ich entdeckte daraufhin, dass man auch gegen diese Schleimis allergisch sein kann. Lebende Tiere esse ich aus Prinzip nicht, auch wenn es nur wabernde Austern sind.

      Aber Muscheln, hmmm, Muscheln sind einfach nur lecker. Mit dicken Pommes dazu. Oder in Knoblauchsoße auf Spaghetti, oh ja…

  2. Wo,wo,wo??? Ich les hier noch mit (die lange Antwort zu den Medizinern und Schwangerschaften in Frankreich ist auch noch offen- ma belle mére kommt die nächste Woche, dann sollte Zeit sein). Das finde ich übrigens nett hier – die Schwiegerfamilie als als belle und beau zu bezeichnen :) Und liebendes Essen- niemals. Schwierig als Vegetarier hier zu überleben…

    • Im Marché St. Martin an der Rue du Château d’Eau nahe Metro Jacques Bonsergent. Der Markt ist überdacht und darin ist in einer Ecke auch der Tante-Emma-Laden, viel Spaß beim Stöbern, ich war vorhin erst dort (Fleischkäse erstanden).
      Ja, das Vegetarier-Dasein ist hier nicht einfach – wahrscheinlich hab ich auch deshalb nach ungefähr einem Jahr hier damit aufgehört…
      Liiiiebendes Essen klingt irgendwie gut, könnte ein neues Marketing-Konzept werden, hihi.
      Wenn die Belle-Famille denn wirklich belle ist, dann ist das wirklich sprachlich hübsch, habe ich so noch nie drüber nachgedacht. Gibt bestimmt aber auch viele Fälle, in denen es eher die Moche-Famille ist ;)

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s